Die Systeme lesen, wie sie sind
SAP, Dynamics, alte SQL-Exporte oder CSV-Dateien reichen als Startpunkt. Eine saubere ERP-Migration ist keine Vorbedingung für eine nützliche Ausgabensicht.
Die echten Lieferantenausgaben über gemischte ERPs nach einer Übernahme finden, mit sichtbarer Evidenz für jede Zuordnung.
Die ersten Monate nach einer Zukaufsakquisition produzieren oft mehrere Versionen desselben einfachen Berichts. Das ERP der Zentrale hat eine Liste der wichtigsten Lieferanten. Das übernommene Werk hat eine andere. Ein Altdatenexport des früheren Eigentümers hat eine dritte. Der Widerspruch wirkt wie ein Stammdatenthema, kann im Einkauf aber verändern, wie viel Geld die Gruppe glaubt bereits gehoben zu haben.
Der normale Fall ist unspektakulär. Ein Lieferant erscheint in einem System als juristische Einheit, in einem anderen als Markenname und in einem dritten unter dem Namen einer übernommenen Firma. Solange diese Datensätze nicht als eine Beziehung behandelt werden, kann die Gruppe eine Rückvergütungsschwelle verpassen, die sie schon überschritten hat. Umgekehrt können Intercompany-Rechnungen als externe Ausgaben auftauchen und die Einkaufsbasis aufblasen.
Beetl verbindet die ERPs lesend und behandelt Lieferantenzuordnung als nachvollziehbare Entscheidung mit Evidenz statt als versteckten Schritt in einer Tabelle. Der operative Verantwortliche bekommt eine bessere Antwort auf eine einfache Frage: Was geben wir als Gruppe wirklich bei diesem Lieferanten aus?
Die Liste der wichtigsten Lieferanten ändert sich je nachdem, welches ERP exportiert wurde.
Rückvergütungsschwellen werden auf Gruppenebene erreicht, bleiben auf Werksebene aber unsichtbar.
Intercompany-Rechnungen sehen wie Ausgaben an Dritte aus, bis jemand die Evidenz prüft.
Die eigentliche Arbeit passiert vor dem Bericht. Wenn zwei ERP-Datensätze als derselbe Lieferant behandelt werden, muss der Grund für diese Zuordnung sichtbar bleiben.
SAP, Dynamics, alte SQL-Exporte oder CSV-Dateien reichen als Startpunkt. Eine saubere ERP-Migration ist keine Vorbedingung für eine nützliche Ausgabensicht.
Eine Lieferantenzuordnung kann aus USt-IdNr., IBAN, Namensänderung, Gruppenvereinbarung oder Akquisitionshistorie entstehen. Die Evidenz ist so wichtig wie die Zuordnung selbst.
Wenn der Einkauf eine Zuordnung bestätigt, behält Beetl diese Entscheidung mit den unterstützenden Zeilen. Die nächste Abstimmung kann auf der vorherigen Arbeit aufsetzen.
Das Ergebnis muss im Einkaufsgespräch nutzbar sein und von der Buchhaltung nachvollzogen werden können, wenn die Zahl angezweifelt wird.
Starten Sie mit einem Lieferantenstamm und einem Export aus der Kreditorenbuchhaltung. Im ersten Termin geht es nur darum, ob dieselben Lieferanten bereits unter unterschiedlichen Namen, Einheiten oder ERP-Schemata auftauchen.
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